Entlang der Küste!                                                                                           Klik her for at gå til forrige side

 
Rønne
Rønne ist die Eingangspforte nach Bornholm, und die Stadt ist zugleich die „Hauptstadt“ der Insel. Die ungefähr 15000 Einwohner, die hier leben, machen mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung der Insel aus. Von eben Rønne gibt es Fährverbindungen nach Kopenhagen, Ystad, Rügen oder Polen. Und von Kopenhagen können Sie auch nach Rønne fliegen.

Mit der Aufführung von einem neuen großen Kreuzfahrtkai hat Rønne sich allmählich zu einem der großen Kreuzfahrthäfen in Nordeuropa entwickelt.

Das Fremdenverkehrsamt Bornholms Velkomstcenter befindet sich unmittelbar am Hafen von Rønne, und hier können Sie zahlreiche Broschüren und Informationsblätter über die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Insel finden. Es gibt Infos zu den Naturattraktionen sowie den vielen Veranstaltungen, die während des Jahres stattfinden.

In Rønne finden Sie Bornholms Museum, das kulturhistorische Museum der Insel, das Verteidigungsministerium Bornholms, das Keramikmuseum in der alten Hjorths Fabrik sowie das Kleinstadt- und Gartenmuseum Erichsens Gård.  

Die Altstadt von Rønne bietet auf die meisten und besterhaltenen Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19.Jahrhundert. Trotz der heftigen und vernichtenden Bombardements durch die Russen am Kriegsende 1945, die die Stadt zu erleiden hatte, ist es gelungen, eine idyllische Gegend zu behalten. Machen Sie auf den Kopfsteinpflasterpassagen einen Bummel und genießen Sie die schönen Stockrosen an den Häusern. In einem Stadtviertel am Stadtrand gibt es 225 Holzhäuser (sogenannte Schweden-Häuser), die zusammen mit 75 entsprechenden Häusern in Nexø ein Geschenk vom schwedischen Staat an die zwei Städte gewesen sind, die von den russischen Bombardements hart betroffen waren.


Heute wissen nicht viele, dass Bornholm auch in der Zeit zw. 1945 und 1946 von der Sowjetunion besetzt war. Es gibt viel Material und gute Beschreibungen von einer Reihe der alten Gebäuden der Stadt, und der örtliche Fremdenverkehrsverein hat einen Wegführer machen lassen, der u.a. eine Wanderung vorschlägt, die Sie an vielen dieser Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.


Etwas außerhalb von Rønne liegt der eine von den drei Golfplätzen der Insel. Der 18-Loch Golfplatz liegt mitten in einem naturschönen, teilweise unter Naturschutz stehenden Gebiet mit vielen wilden Fruchtbäumen, wilden Orchideen, Besenginster und einem großen Tier- und Vogelleben.
 
Hasle, Teglkås og Vang
Die Lage von Hasle am Abhang direkt an der Ostsee ist charakteristisch, denn Hafen und Stadt sind unlösbar verbunden. Der Hafen wurde um 1800 gebaut, und dank etlichen Erweiterungsbauarbeiten  durch die Jahre ist der Hafen heute als ganz modern zu bezeichnen.

Am Hafen bauten die Fischer nämlich Räuchereien. Das „Silber des Meeres“ – der Hering - wurde zum „Gold des Meeres“, denn der Räucherungsprozess lässt nämlich die silberne Farbe des Herings in eine goldene umwandeln. Die Heringsräuchereien sind ein großes Touristenziel. In einer der Räuchereien gibt es jetzt eine Ausstellung, welche die Geschichte der Heringsräucherung zeigt. Die alten Traditionen der Heringsräucherung werden hier in Ehren gehalten, und frisch aus dem Räucherofen können Sie jeden Tag die warmen frisch geräucherten Heringe kosten. Das Haus Karetmagergården (Hof des Stellmachers) enthält das Fremdenverkehrsamt und eine Weberei. Im gemütlichen Hof gibt es den Sommer hindurch verschiedene Markttage und Kunstausstellungen.

Das alte Lebensmittelgeschäft Grønbechs Gård dient jetzt als Ausstellungsort. Hier zeigen Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke.

Ihnen wird bestimmt Hasle Kirche gefallen. Die Kirche war eigentlich ursprünglich eine im 15. Jahrhundert gebaute alte Küstenkapelle. Der größte Schatz der Kirche ist ein ungewöhnlich schöner vergoldeter Flügelaltar aus der Zeit um 1500. Südlich der Stadt liegt der Hasle Lustwald mit den zwei schönen Waldseen  Smaragdsøen und Rubinsøen. Diese sind Überreste der  industriellen Ausgrabungen, die hier  früher stattgefunden haben.

Nord von Hasle gibt es viele beeindruckende Landschaften, und eine Wanderung auf dem alten Küstenpfad von Balæ führt Sie an den kleinen idyllischen Fischerdörfern Helligpeder und Teglkås vorbei, bevor Sie Gines Minde erreichen. Die Wanderung ist etwa 4 Kilometer und tut Körper und Seele eine Menge gut!

In Teglkås gibt es am Hafen immer noch Fischerei. Die Räuchereien sind jedoch au
ber Betrieb. Der kleine bildschöne Hafen gehört unter den Touristen zu den beliebtesten Motiven fürs Fotoalbum überhaupt.

Vang war Verschiffungshafen, als die Brücke über den Großen Belt gebaut wurde. Granit wurde nämlich für den Bau verwendet. In der Nähe des Hafens liegt eine Wassermühle, die um 1900 gebaut wurde. Die Gegend um Vang bietet viele Naturerlebnisse, u.a. in Ringebakkerne, Ringe Dal und Blåskinsdalen. Von Vang aus können Sie den Küstenpfad nach der Hammershus Burgruine entlanglaufen, oder Sie können auch den Weg durch Finnedalen nehmen, der Sie zum Slotslyngen führt. Beide gehören zu den schönsten Naturgebieten, die Bornholm anzubieten hat.
 
Die zwei nördlichsten Städte Bornholms – auch die Zwillingsstädte benannt – sind im Laufe der Jahre in eine Stadt zusammengewachsen. An dieser Stelle hat es vor ungefähr 100 Jahren mit dem Tourismus auf der Insel angefangen und mit ihren vielen Hotels und Pensionen zeugt Sandvig immer noch deutlich von diesem Tourismus.

Sandvig liegt am Fuße des Felsen Hammerknuden, an dessen Gipfel die Burgruine Hammershus, die größte Ruine Skandinaviens, thront und  in der den Gästen die ganze Saison hindurch unterschiedliche Aktivitäten angeboten werden.


Die Hammershus Ruine und der Rundfels Hammerknuden liegen beide in dem sich bis zur nördlichen Stadt Sandvig erstreckenden Naturgebiet. Hier wird Ihnen eine Unzahl von Wanderungen quer durch die naturschöne Gegend angeboten.


Vom Hafen Vang aus kann man eine Wanderung machen. Hier fängt jener Rettungspfad an, der es den Leuten früher ermöglichte, den in Seenot geratenen Schiffen zu Hilfe zu kommen. Der Pfad läuft der Felsenwand entlang - hinauf in die Höhe bis zur Spitze und setzt sich dann über den Mühlendamm unterhalb der Ruine Hammerhus fort, macht einen Bogen um die Burg, läuft an der Klippe Kamelhovederne vorbei, einer von „Mutter Natur“ geformten Skulptur bevor er  uns zum Hafen Hammerhavnen  hinunterführt. Von hier aus setzt sich der Pfad fort – am Hammerknuden vorbei. Zunächst am Kongestolen und Kældehalsen vorbei und dann hinunter zur flachen Heide, wo die beweidenden Schafe die Natur im Zaum zu halten vermögen.


Mitten der Heide ganz unten an der Ostsee ist die aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirchenruine Salomons Kapel gelegen.

Die Zwillingsstädte verbindet eine ehemalige Bahnstrecke, aus der inzwischen ein schöner Gang- und Radweg geworden ist. Der Weg geht am großen mit Felsenzeichnungen versehenen Gebiet Madsebakke vorbei.

Die Allinge Kirche war einst eine kleine Kapelle bis ihren Umbau 1892 in die Kirche, die wir heute kennen.

Vom Kirchplatz kann man durch die kleinen Straßen  spazieren um dann  Kæmpehavn zu erreichen.

Vom Allinge Hafen verkehren während der Hauptsaison tagtäglich Boote zur Insel Christiansø. Die zwei Räuchereien der Stadt produzieren viele Fischspeisen sowie natürlich jener berühmten geräucherten Heringe, die „Bornholmer“ oder Bücklinge genannt werden.

Als Vorschlag eines tollen Naturerlebnisses wäre unter anderem der schöne alte Rettungspfad zu nennen, der sich der Küste entlang zwischen den beeindruckenden und großartigen Felsengebilden vom Badestrand Næs zur Stadt Sandkås erstreckt.
 

Sandkås, Tejn, Bådsted, Olsker og Klemensker
Eines nach dem anderen liegen die Fischerdörfer der ganzen Strandvejen-Strecke entlang. Wir werden kilometerlang auf der Straße Strandvejen fahren – eine herrliche Strecke, die allgemein als eine der schönsten in Europa überhaupt bezeichnet wird.

Unseren ersten Halt machen wir in der Stadt Sandkås. Landseitig liegen etliche Pensionen und Hotels dicht nebeneinander, während die Küste zur anderen Seite mit seinen Stränden zwischen den Felsen auf Sie wartet, und Sie zum Baden und Strandleben einlädt.

Unmittelbar in der Nähe von Sandkås finden Sie Storedalen – ein für die Insel charakteristisch bildschönes zerborstenes Tal mit seinem alten Naturwald und seinem kleinen  verlassenen Steinbruch.

Etwas südlich von Tejn (Sie fahren immer noch auf der Strandvejen) gibt es den Wald Troldeskoven (den „Zauberwald“) – einen für Bornholm eigenen Naturwald, wo vor sehr langer Zeit Pflanzenwuchs mitten im Felsengebiet hat hervorwachsen können. Der Wald verbirgt mehrere Denkmäler der Vorzeit, u.a. eine schiffsförmige Steinsetzung  und mehrere Bautasteine. Im Frühling verwandelt sich der Walsboden in einen Teppich von Leberblümchen, Buschwindröschen, gelben Anemonen und unterschiedlichen Orchideen.

Wir setzten unsere Fahrt fort, passieren Bådsted und folgen der Landstraße, die Døndalen überquert, bevor sie in eine tiefe Schlucht hinunterführt. Seitlich des Tales Døndalen (gegenüber vom Parkplatz) führt ein Waldpfad ins Tal hinein, und nachdem Sie den Pfad entlanggelaufen sind, erreichen Sie den großen brausenden Wasserfall. Überall ist die Üppigkeit makellos: Blumen, Bäume und die schöne Bepflanzung  machen diesen Ausflug zu einem fantastischen Erlebnis. Und an einem Frühlingstag im Mai werden Sie den Waldboden entlang des Baches voller Leberblümchen, Anemonen und wohlriechenden Bärenlauch vorfinden können.

Wir setzen unsere Fahrt etwas fort – in Richtung Gudhjem. In der Nähe von Gudhjem liegen die Felsen Helligdomsklipperne (Heiligtumfelsen). Hier gibt es Bornholms Kunstmuseum, das soeben in das neu aufgeführte Gebäude eingezogen ist. Das ganze Jahr hindurch wird hier eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen abgehalten, wo sowohl dänische als auch ausländische Künstler ihre Werke ausstellen.

Ungefähr 1 Kilometer vom Museum entfernt liegt mitten in einem naturschönen Gebiet das ruhige Dorf Rø. Gerade außerhalb des  Dorfes liegt der Golfplatz Rø Golfbane, der schönste - wenn auch anspruchsvollste - der drei Golfplätze der Insel.

Von Rø aus fahren wir auf einer herrlichen, sich durch die Gegend windenden  Landstraße weiter und genießen dabei die herrliche Aussicht auf die Ostsee.  Wir erreichen die Stadt Olsker. Schon aus der Ferne kann man das spitzige kegelförmige schwarze Dach der Ols Kirche sehen. Diese weißgetünchte Kirche mit ihren Meterdicken Mauern ist eine von vier Rundkirchen auf Bornholm und wohl auch sogar die schönste.


Von Olsker fahren wir dann auf der Landstraße weiter, bis wir Klemensker erreichen – eine Stadt, in der es vorwiegend landswirtschaftliche Betriebe gibt. So ist beispielsweise Bornholms Andelsmejeri [d.h. Bornholms Genossenschaftsmolkerei] zu erwähnen. Es gibt einen großen Auffuhr von den hier produzierten Käseprodukten – und zwar nach vielen Ländern überall auf der Welt. Zu erwähnen wären beispielsweise Danablue, Roquefort – für dieses Produkt wurde das Unternehmen 1994 nämlich mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

 
Gudhjem ist ohne Zweifel das bezückendste Fischerdorf auf der ganzen Ostküste. Vom Hafen aus haben Sie eine einmalige Aussicht auf den Felsenhügel Bokul, der sich sehr steif vom Hafengebiet erhebt. Sie können hinter Bokul auch die beeindrückende Holka-Brücke sehen, die über das Holka-Tal führt. Die Häuser liegen in Gudhjem sehr dicht beieinander, oft ganz bis zum Urgestein gebaut. Viele Gärten haben Steinterrassen, deren Form so ist, wie sie die Natur vor langer Zeit gestalten hat.

Die Stadt weist ein sehr bezauberndes Straßenbild auf: Hier gibt es steile, mitunter verschnörkelte Straßen, wohl erhaltene Häuser, interessante Geschäfte und eine Üppigkeit, wie man sie sonst nur aus Ländern rund ums  Mittelmeer kennt.  Wegen der Felsen verschwindet die Sonnenwärme hier nämlich nicht so schnell wie anderswo. Dies bedeutet auch, dass der Sommer auf Bornholm länger andauert als irgendwo sonst in Dänemark. Bei diesem Klima sind die Wachstumsbedingungen für beispielsweise Feigenbäume, Maulbeerbäume und andere exotische Pflanzen vorhanden, die es in unseren Breiten sonst nicht geben würde.

Landseitlich vom Holka-Tal liegt Gudhjem Plantage. Von hier aus können Sie nach Gråmyr fahren, einem kleinen Waldsee mit Seerosen und Goldfischen. Vom Hafen gibt es eine Verbindung nach Ertholmene, der östlichsten Inselgruppe Dänemarks mit der Hauptinsel Christiansø. Von hier aus können Sie auch eine Küstenschifffahrt nach Helligdomsklipperne machen. Nördlich und südlich der Stadt gibt es Naturpfaden, die sich der Felsenküste entlang winden und zu langen Wanderungen einladen.

Der nördliche Pfad führt nach Helligdomsklipperne, und wählen Sie den südlichen Pfad kommen Sie nach Melsted, einem kleinen Fischerdorf mit vielen kleinen, gut erhaltenen Häusern, viele von denen Namenschilder von Schiffen an der Gabel haben. Diese Namenschilder stammen von gestrandeten Schiffen und Fischerbooten. Ein Andenken an eine Zeit, in der sich die Einwohner von Fischerei ernährten. Hier finden wir auch das Landwirtschaftsmuseum Melstedgaard, wo die Bauernkultur auf Bornholm durch die letzten 200 Jahre zu erleben ist.

Südlich von Melsted – ganz unten in einem sehr romantischen Tal – läuft der Bach Kobberåen. An beiden Seiten dieses Baches schlängelt sich der Pfad durch eine zuweilen wilde und üppige Natur mit steilen Felsen, um einige Kilometer später in den Wasserfall Stavehøl zu  gipfeln.

In Saltuna finden wir eine der vielen Glasbläsereien der Insel – Baltic Sea Glass. Bei wöchentlichen Abendveranstaltungen können Sie aus nächster Nähe das Herstellungsverfahren von Glaskunst sehen.

Die Fahrt setzt sich weiter Richtung Süd fort, wo das Tal Randkløve Skår liegt.  Die Felsenküste Bornholms ist hier vielleicht am allerschönsten überhaupt.


Auf der Strecke zwischen den Städten Svaneke und Gudhjem liegt das idyllische Fischerdorf Bølshavn. Auf beiden Seiten der Straße gibt es hier kleine Fachwerkhäuser und Stockrosen – alles ganz idyllisch. Bølshavn hat zudem einen kleinen Hafen für kleinere Boote und Jollen der Ortsansässigen sowie einen Kieselsteinstrand.
 

Svaneke

Svaneke muss eine der reizendste Städte im ganzen Dänemark sein, denn die Stadt könnte als eine große Sehenswürdigkeit bezeichnet werden. Man versteht sehr wohl, warum sich so viele Touristen von der Stadt angezogen fühlen. Überall sind schöne Höfe, Lebensmittelsgeschäfte, Gebäude und Fachwerkhäuser mit rot oder gelb gestrichenen Mauern und mit roten Ziegeldächern.

Die Stadt liegt an einer Felsenküste mit Buchten, Landspitzen und Klippen. Die Straßen schlängeln sich  bergauf und bergab zwischen den alten Steindämmen. Es gibt hier üppige Felsengärten mit Maulbeeren, Feigen und Waldnüssen, die in das südländische Klima gedeihen. Sie selber werden sich bestimmt wie in eine der südländischen Städte rund ums Mittelmeer versetzt glauben. Im Jahre 1975 erhielt Svaneke die Goldmedaille des Europarates für „die Bemühungen der Stadt, den eigenen historischen Charakter der kleinen Hafenstadt zu erhalten und zu bewahren“. Kein Wunder, dass ein Bummel durch die herrliche Stadt ein wundervolles Erlebnis ist. Der Hafen von Svaneke ist sehr populär und jedes Jahr laufen viele Segelboote den Hafen an.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der dreibeinige Wasserturm, der vom weltberühmten Architekten Jørn Utzon gezeichnet wurde. Utzon wurde durch seine Gestaltung des Opernhauses in Sydney berühmt. Der Wasserturm wurde 1955 aufgeführt, ist aber heute nicht mehr in Betrieb.

In der Stadt entfaltet sich ein vielfältiges Kultur- und Künstlerleben. Es gibt hier Kunstmaler, Galerien, Keramikern, Glasbläsern, Bonbonfabrik und viel mehr. Alle zeigen mit Wohlwollen ihre Produkte, natürlich in der Hoffnung, diese verkaufen zu können.

In Svaneke gibt es endlich auch die Kulturstelle Svanekegården, die sich damit beschäftigt, kulturelle Veranstaltungen zu machen, die Kontakte zwischen den Ländern der Ostseeregion bezwecken können.
 

Årsdale og Nexø

Årsdale ist ein gemütliches Fischerdorf, das jeden Besucher dazu einlädt, durch die verschnörkelten Straßen mit kleinen erhaltungswürdigen Häusern einen Bummel zu machen. Es lohnt sich auch, einen Bückling in Årsdale zu genießen. In der Stadt sind nämlich immerhin drei Räuchereien immer noch in Betrieb. Einige Kilometer südlich von Årsdale liegt der Naturhafen Svenskehavn, der ein ideeller Ausgangspunkt für eine Wanderung ist. Es gibt hier nämlich einen Pfad, der nach dem Steinbruch Frederiks Stenbrud in der Nähe von Nexø führt. Diese Wanderung bietet zudem auf eine einmalige Aussicht auf die Ostsee.

Sie werden auf der Wanderung auf mehrere historische Denkmäler  treffen – unter anderem Malmkværnsskansen, wo der Däne im Jahre 1645 vergebens gegen seinen Erbfeind aus Schweden kämpfte. Die Stadt Nexø fiel später diesem Feind zum Opfer und hatte mehrere Raubzüge zu erleiden.

Nexø ist die zweitgrößte Stadt Bornholms und die Stadt der Fischerei und des Fischhandels schlechthin. Der Hafen ist der Heimatort einer großen Fangflotte. Dazu kommt noch, dass auch sehr viele Schiffe und Segelboote, u.a. aus dem Baltikum, den Hafen anlaufen. 

Die Bombardements durch die Russen im Mai 1945 ließen die Stadtmitte in Nexø in Schutt und Asche, und während der Wiederaufbauarbeiten wurden am Stadtrand 75 Fertighäuser aus Holz aufgeführt, die der Stadt vom schwedischen Staat als Geschenk gegeben wurden. 

Der Untergrund besteht nicht aus Granit sondern aus Sandstein, einem viel jüngeren Material, das man seit 1754 für die Produktion bricht und verwendet.

Beim alten Steinbruch Frederiks Stenbrud nördlich der Stadt kann man die Steinbruchssee betrachten, die aus dem ehemaligen Bruch geworden ist, und im alten Steinbruchshof liegt jetzt das Forschungszentrum Bornholm. Der berühmte Schriftsteller Martin Andersen Nexø wuchs in der Stadt auf, und die Stadt ist ihm von derart großer Bedeutung gewesen, dass er Nexø zu seinem Namen fügte. Somit konnte der Name Nexø in vielen Ländern rund um die Erde Ruhm erlangen.


Seine Romane sind von vielen gelesen und von noch mehr bewundert worden. Weltweite Bekanntheit ist ihm wohl erst dann zuteil geworden, als es zu einer Verfilmung seines Romans „Pelle, der Eroberer“ kam, der sogar Oscargewinner der Oscarverleihung wurde. Sein Elternhaus ist dank Förderungsmitteln Privatspender zu einem Museum mit persönlichen Gegenständen geworden. In Nexø gibt es auch das interessante Nexø Museum, das sich auf Schifffahrt und Fischerei spezialisier hat.
 
 
 
 

Balka og Snogebæk

Vom belebten Hafen in Nexø führt ein kombinierter Fahr- und Radweg direkt nach Balka, wo der eigentliche Sandstrand anfängt.

Zunächst führt der Fahrweg an einer Reihe Wiesen mit Strandbepflanzung vorbei, wo ein abwechslungsreiches Vogelleben zu beobachten ist. Dann führt er weiter durch einen Wald, der jetzt Tierschutzgebiet ist, um letztlich an einer großen Heide vorbeizuführen.

Einen Spaziergang durch diese herrlich abwechslungsreiche Natur zu machen, wird sich in höchstem Maße lohnen.

Zudem befinden Sie sich dann in der Nähe von einem der schönsten Badestrände Dänemarks.

Von Balka aus ist es dann möglich am Meeresufer in Richtung Fischerdorf Snogebæk zu schlendern, wo immer viel los ist. Wegen der gemütlichen Atmosphäre im Fischerdorf glaubt man sich während der Hochsaison fast in eine der südländischen Städte rund ums Mittelmeer versetzt. Hier werden Sie sehr gute Einkaufsmöglichkeiten sowie mehrere ausgezeichnete Restaurants finden. Ein besonderes Ereignis ist die im Juli jährlich stattfindende Hafenparty in Snogebæk, die im gemütlichen Jollenhafen abgehalten wird.

Direkt an der Landstraße zwischen Balka und Snogebæk liegt der 50 ha. große Moorgrund Hundsemyre. Vom 10 m großen Aussichtsturm haben Sie die Chance, ein einmaliges Vogelleben aus nächster Nähe zu beobachten. Während der Brutzeit zw. 15. März und 15. Juni ist Zutritt jedoch verboten.


Im Allgemeinen empfehlen wir, dass Sie die Möglichkeit nutzen, mit dem Fahrrad einen Abstecher in die schöne Landschaft zu machen. Die Insel bietet mit seinen ruhevollen Fahrradwegen dafür die besten Möglichkeiten.
 
 
 
 

Dueodde og Sømarken

Dueodde ist der südlichste Punkt Bornholms und ein sehr attraktives und naturschönes Gebiet. Mit seinem schneeweißen und feinkörnigen Sand hat der Strand den Ruf als einen der allerbesten Strände Europas.  Die Dünen locken und es gibt viele Kuhlen, wo Sie Sonne und Sommer genießen können. Die Möglichkeiten sind viele: Badengehen, Sonnenbaden, Strandspiele, Windsurfing – die Liste ließe sich durchaus noch fortsetzen.

Die Gegend um Dueodde wurde vor Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt und mit Strandgerste, Heidekraut, Kiefer und Tanne bepflanzt, um zu verhindern, dass sich der Treibsand  verbreitet. An mehreren Stellen ist der Strand bis zu 300 Meter breit.

Vom Leuchtturm haben Sie in 47 m Höhe eine hervorragende Aussicht auf die Ostsee und die Dünenlandschaft. Der Eintritt kostet nicht viel und lohnt sich auf jeden Fall, wenn auch Sie 196 Treppenstufen zu laufen haben, bevor Sie die einmalige Aussicht bewundern können.

In Dueodde  finden Sie auch einen der drei 18-Loch Golfplätze auf der Insel.

Etwas westlich von Dueodde liegt Slusegaard – ein Begräbnisplatz aus der Eisenzeit. Dänemarks Königin Margrethe hat als junge Kronprinzessin an den Grabungen teilgenommen. Hier liegt der Schnittpunkt zwischen dem 15. Längengrad und dem 55. Breitengrad.

Ein Stein aus Granit, in dem ein Kreuz eingetragen ist, markiert diesen Punkt. Hier stimmen Sonnen- und Normalzeit überein – d.h. dies ist, streng genommen, der einzige Punkt in Dänemark, wo es wahrlich Mittag ist, wenn die Uhr 12 zeigt.

Bei Slusegaard  liegt auch die unter Denkmalschutz stehende Slusegaard Mühle, die es sich anzusehen lohnt. Es handelt sich hier um eine so genannte unterschlächtige Wassermühle. Nebenan liegt ein altes Forellen-Fanghaus. Hier hat man früher Meerforellen gefangen. Diese laichten früher in der Nähe und passierte am Forellen-Fanghaus vorbei.

Der Bach Øleå durchströmt eine sehr schöne Landschaft, die seit Urzeiten einen Reichtum an Sandstein, Kalkstein und Schiefer aufweist. Wer sich für Geologie interessiert, wird hier viele Möglichkeiten haben, die Gegend auszuforschen. Zu erwähnen wäre beispielsweise den seltenen Cyrtogrartusschiefer.

In Sømarke, einige Kilometer en West, liegt Bakkehavn  - ein schönes Fischerdörfchen mit einer ungestörten und authentischen Umgebung.

Hier finden Sie auch eine der bekanntesten Räuchereien der Insel, die auber ihren eigenen leckeren Spezialitäten auch eine herrliche Aussicht auf die Ostsee anbieten kann.
 
 
 
 
Boderne
Ist Ihnen mehr nach einer abwechslungsreichen Natur und der Möglichkeit, an die Ortsansässigen näher ranzukommen, dürften Ihnen Boderne gefallen. Boderne liegen etwas südlich von Aakirkeby, ugf. halbwegs zwischen Rønne und Dueodde. Man hat hier einen eigenen kleinen Jollenhafen  und die Ortsansässigen benutzen immer wieder die kleinen roten Fischerhäuser.

Die abwechslungsreiche Natur der Gegend – hier gibt es sowohl Felder, Wald und Sandstrand – sind zu herrlichen  Erlebnissen oder ruhiger Entspannung wie geschaffen – sei es an einem warmen Sommertag oder an einem kühlen Herbsttag, wo der Wind kräftig weht. 

Der einzige Laden in Boderne heißt „Pia Stæremose“ und bietet die größte Auswahl von Modeartikel der ganzen Insel an. Hier gibt es sowohl Herren- und Damenmode. Die Autofahrt lohnt sich unserer Meinung nach durchaus.

Beim „Strandhotel Boderne“ gibt es nachmittags Kaffee und Kuchen auf der Veranda oder- wenn das Wetter gut ist – draußen im Freien.


In Boderne nimmt alles seinen ruhigen Gang – hier haben Sie beste Möglichkeiten, dem üblichen Stress des Alltages zu entkommen.
 
 
 
 

Sose bugt
Der Strand bei Sose Bucht wird sozusagen von einem ziemlich schrägen Steilhang abgegrenzt. Am Abhang läuft ein Naturpfad den Steilhang hinauf. Von hier aus können Sie sowohl die landschaftliche Natur oben und die einmalige Aussicht auf die Ostsee unten genießen.

Erwähnt müssen auch die unterschiedlichen archäologischen Sehenswürdigkeiten dieser Strecke werden, viele von denen mehr als 300 Millionen Jahre alt sind.


Heute vermag die Küstenstrecke viele Angler anzuziehen, da es hier viele Meerforellen zu fangen gibt.

 
 
Arnager
Arnager liegt nicht weit von Rønne und Sie können das kleine Fischerdorf mit dem Fahrrad erreichen. Früher tat sich in Arnager ganz viel und das Fischdorf hatte Einkaufsmöglichkeiten, Schmied, Bäckerei etc. Heute muss man Arnager als einen sehr ruhigen Ort bezeichnen – hier gibt es überwiegend Rentner oder Menschen, die es gern ruhig und gemütlich haben. Am Hafen können Sie die Fischerboote ankommen sehen. Wenn die Fischer Glück gehabt haben sollten, können Sie von ihnen Frischgefangenes kaufen – wenn dieses aber nicht der Fall sein sollte, bietet Arnager Räucherei immer unterschiedliches Leckeres an. Die Gegend lädt im übrigen zu langen Spaziergängen ein.